Apparatebau

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Behälter in Hochglanz

Elektropolieren bei Kirsch

Elektropolierte Apparate werden wegen der geringeren Keimanhaftung vorwiegend in der Medizin- und Biotechnologie- und Chemietechnik eingesetzt. In der Regel werden Apparate nach ihrer Erstellung zu einem Fachbetrieb geschickt, der anschließend mittels elektrochemischem Abtragverfahren eine dünne Werkstoffschicht sowie vorwiegend die Rauheitsspitzen abträgt und damit die Oberfläche glättet. Elektropolierte Oberflächen sind grat- und partikelfrei, metallisch rein, glänzend, im Mikrobereich glatt und geschlossen. Es entsteht eine elegante, glänzende Optik.

Die Fachbetriebe können in ihren Werken nur begrenzte Apparatgrößen und -gewichte bearbeiten. Im Falle sehr großer Behälter wird deshalb ein mobiler Service angeboten, den auch wir im Bedarfsfall beanspruchen.

Aktuell werden bei Kirsch sukzessive vier Behälter mit Durchmesser 3.600 mm in den Fertigungshallen elektropoliert. Durchgeführt werden diese Arbeiten durch die Firma Poligrat / Gustav Morsch GmbH in Hildesheim, die in diesem Bereich als Markt- und Technologieführer fungiert. Dieser Poligrat Standort hat sich auf mobile Elektropoliturarbeiten in ganz Europa spezialisiert und reist mitsamt dem gesamten Equipment sowie dem Personal an. Allein Ausrüstung und Elektrolyt umfassen eine komplette LKW-Ladung und die Anlieferung ist ein kleines Spektakel. Zum Elektropolieren wird der Behälter mit Kathoden versehen, die mit einer Fremdstromquelle versorgt werden, anschließend mit Elektrolyt befüllt und auf einer Drehvorrichtung langsam gedreht. Als Anode fungiert dabei der Behälter selbst. Der elektrochemische Poliervorgang für einen Behälter dieser Größe dauert mehrere Stunden. Der weit größere Aufwand ist die Positionierung der Kathode sowie das Handling des gesamten Equipments.

Das Ergebnis ist ein Behälter in Hochglanzausführung.

KIRSCH AG

84489 Burghausen

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