Apparatebau

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Sicherheitswärmetauscher

für die Firma Bayer

Drei Sicherheitswärmetauscher für Firma Bayer waren erst der Anfang. Weitere werden im Laufe des Jahres folgen. Hinsichtlich der Abmessungen waren die Apparate mit einem Durchmesser von Ø 600 bzw. Ø 400 und einer Länge von 1.500  mm bzw. 3.000  mm überschaubar, doch fertigungstechnisch haben es diese Apparate durchaus in sich.

Bei Sicherheitswärmetauschern handelt es sich um eine spezielle Wärmetauscherkonstruktion, bei der beide Medien durch ein Doppelrohrbündel und doppelte Rohrplatten getrennt sind. Sie kommen dort zum Einsatz, wo eine Vermischung der beiden Medien aus Sicherheitsgründen unbedingt vermieden werden muss. Das äußere Rohr verfügt dabei über Rillen auf der inneren Rohrseite. Um einen optimalen Wärmeübergang zu gewährleisten, wird das innere Rohr hydraulisch aufgeweitet und an das äußere Rohr angepresst. Der Raum in den Rillen wird als Leckage-Überwachung genutzt. Bricht das Vakuum dort zusammen, weist das auf eine Leckage hin.

Auch der Werkstoff, welcher im Raum in den Rohren zum Einsatz kam, war nicht ganz alltäglich. Bei zwei der insgesamt drei Apparate kam neben 1.4571 auch der Werkstoff 1.4539 (alloy 904L), ein nichtrostender vollaustenitischer Sonderstahl mit hohem Molybdängehalt sowie Zusatz von Kupfer und extrem niedrigem Kohlenstoffgehalt zum Einsatz. Dieser weist eine ausgezeichnete Beständigkeit gegen Lochfrass, Spannungskorrosion und interkristalline Korrosion auf.

Die Sicherheitswärmetauscher für die Firma Bayer werden in einer Produktionsanlage der Division Crop Science zur Herstellung eines Vorproduktes für ein Pflanzenschutzmittel eingesetzt.

Die Kirsch AG fertigt diesen Wärmetauschertyp bereits seit vielen Jahren in verschiedensten Werkstoffkombinationen.

KIRSCH AG

84489 Burghausen

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